13.05.2012, NHC Rennen - Dotternhausen

Ich war mir nicht sicher, ob das mir gilt, als um 6:15 der Wecker geklingelt hat. Nix war's mit Ausschlafen nach dem gestrigen Rennen in Mannheim. Frühstücken, zusammen Packen und los ging es nach Dotternhausen zum Firmenfest mit Handbikerennen. Bei der Startnummernausgabe gab es eine Verzögerung, die meine Rennvorbereitung auf der Rolle deutlich verkürzt hat. Die Startaufstellung hat 15 Minuten später begonnen und ich konnte zum Einrollen noch zwei zusätzliche Runden auf der Strecke fahren.
Nach dem Startschuss durch Andreas Sättele von PRO ACTIV ging es sofort richtig zur Sache und ich habe gleich den Anschluss an die Spitzengruppe verloren. Hier hat mir die Spritzigkeit nach dem gestrigen Marathon gefehlt. Die nächsten Runden bin ich wieder einmal gemeinsam mit Siegfried Weiss gefahren. Er musste nach einer dreiviertel Stunde verletzungsbedingt aufgeben und ich hatte wieder ein Einzelzeitfahren zu absolvieren. Ich habe mich durchgebissen, aber auf meiner vorletzten Runde wurde ich leider vom Führungsduo Tobias Knecht und Thorsten Purschke doch noch überrundet. Am Ende hat es zu einem guten 4. Platz in der Klasse MH2 gereicht.
Teamergebnis:
YmPlatz 1 Tobias Schreiner
Platz 3 Rouven Ackermann
WH2
Platz 1 Anja Wicker
MH2
Platz 4 Markolf Neuske
Platz 6 Thomas Epting
Platz 8 Bernd Kohler
Platz 10 Martin Schmid
Platz 11 Karl-Heinz Bauknecht
MH3
Platz 13 Dominik Brugger
Teamwertung
Platz 2 Brugger, Epting, Neuske, Schreiner
12.05.2012, Rennen in Mannheim

Der Wetterbericht hat nicht gelogen - mit jedem Kilometer in Richtung Mannheim wurde der Himmel heller. Es war zwar frisch und windig, aber trocken den ganzen Abend lang. Startnummer abholen und einen Blick auf die Startaufstellung werfen, Reihe 7. Da war schon klar, dass es nichts wird mit einer neuen Bestzeit in Mannheim.
Die übliche Aufwärmprozedur auf der Rolle, umziehen, mit Wärmesalbe einreiben und um 17:00 Uhr zur Aufwärmstrecke fahren. Die Startaufstellung ist einigermaßen geordnet abgelaufen.
Als der Startschuss gefallen war, habe ich nicht versucht, Anschluss an eine Gruppe zu bekommen. Ich wollte mein eigenes Rennen fahren und habe ganz bewusst die ersten Kilometer wie bei einem Einzelzeitfahren absolviert. Ordentlich Druck auf die Kurbel und gleichmäßig durchziehen. Dadurch konnte ich einige vor mir gestartete Fahrer einsammeln und wir waren zwischendurch eine harmonische vierköpfige Gruppe. Wir sind dann auch gemeinsam von der Brücke nach Ludwigshafen abgefahren und mussten mitten auf einer viel befahrenen Straße wenden und wieder auf die Brücke hochstrampeln. Wir waren mit dieser Extrarunde in guter Gesellschaft. Der drittplatzierte Walter Ablinger hatte gleichfalls Orientierungsprobleme an dieser Stelle. Mit Jörg Reinmuth habe ich die letzten Kilometer herunter gespult und wir sind Seite an Seite über die Ziellinie gefahren. Es war nicht mein schnellstes Rennen, aber selten hat ein Marathon so viel Spaß gemacht.
Teamergebnis:
Platz 23 Markolf Neuske06.05.2012, Gutenberg Marathon Mainz

Gestern begann meine Handbike Saison 2012 mit dem ersten Rennen in Mainz, ein Halbmarathon. Leider war das Wetter richtig scheußlich, es regnete wie aus Eimern, das Wasser stand auf den Straßen. Trotzdem wurde das Rennen pünktlich um 9:20 Uhr gestartet. Die ersten Kilometer musste man praktisch blind fahren, weil das Wasser in alle Richtungen gespritzt ist.
Aber dann hörte es auf zu regnen und es gab zumindest keine Wasserlachen mehr auf der Strecke. Vom Wettkampf an sich, war es eines meiner bisher besten Rennen, weil ich auch endlich mal ein wenig taktisch fahren konnte. Ich habe eine Gruppe gefunden, an die ich mich dranhängen konnte, darunter zwei Frauen. Das macht natürlich gleich viel mehr Spaß, da ich mich auch endlich mal im Windschatten etwas schonen konnte, um mir die Kräfte etwas aufzusparen. Gut sieben Kilometer vor dem Ziel ist die Gruppe dann auseinander gebrochen und wir waren nur noch zu zweit. Zwischen Jeniffer Reis und mir ging es um Platz zwei, da Andrea Eskau weit vorne weg war. Ich konnte bis zur Zielgeraden im Windschatten fahren, in einem wirklich spannenden und knappen Zielsprint, habe ich noch mal alles aus mir rausgeholt und bin als Zweite über die Linie geflogen.
Mit diesem Rennresultat bin ich mehr als zufrieden, da ich aufgrund meiner langen Wintersaison erst vor zwei Woche mit dem Handbiketraining begonnen habe.
Teamergebnis:
Platz 2 Anja Wicker06.05.2012, Gutenberg Marathon Mainz

Im Rahmen des Gutenberg Marathons in Mainz war auch für die Handbiker ein Halbmarathon ausgeschrieben. Die Athleten vom Team PRO ACTIV / RSKV Tübingen, Karl-Heinz Bauknecht, Bernd Kohler, Dominik Brugger und Thomas Epting befanden sich im Starterfeld der ca. 60 gemeldeten Teilnehmer. Leider konnten die Mainzer in diesem Jahr nicht mit schönem Wetter aufwarten. Bereits 2 Stunden vor dem Start hatte zum Teil heftiger Regen eingesetzt. Gegen 8:00 Uhr hat der Regen dann nachgelassen, so dass wir die Bikes einigermaßen trocken ausladen konnten. Beim Warmfahren nahm der Regen dann wieder zu, so dass wir dann zur Startaufstellung bereits alle völlig durchnässt waren.
Nach dem Startschuss gab es dann wieder ein Gedränge mit Fahrern, die unbedingt noch von der Seite nach innen wollten. Wenig später wurden sie dann wieder eingeholt. Leider hatte ich nach ca. 4 Kilometern das Pech, dass an meiner Schaltung der Bowdenzug abriss und ich damit für das restliche Rennen nur noch über 3 Gänge verfügte, von denen ich jedoch nur einen nutzen konnte. Mit nur einem dicken Gang durch die winklige Innenstadt von Mainz, da kann nichts Besonderes herauskommen! Mit Platz 9 war ich dann trotzdem hoch zufrieden.
Teamergebnis:
Div. B:Platz 6 Thomas Epting
Platz 7 Bernd Kohler
Platz 9 Karl-Heinz Bauknecht
Div. C:
Platz 10 Dominik Brugger
04.05.2012, Rollstuhlbasketball

Die für den RSKV Tübingen spielenden Phillip Schorp (18) aus Rottenburg und Tobias Schreiner (17) aus Wurmlingen wurden für die im Juli stattfindende U-22 Europameisterschaft nominiert.
Austragungsort ist Stoke Mandeville in England. Das deutsche Team trifft auf Großbritannien, Italien und die Niederlande.
15.04.2012, Kehl Halbmarathon

Zusammen mit unserem Filmteam, den Eheleuten Mosbacher trafen sich am 15. April die Athleten Thomas Epring, Bernd Kohler und Dominik Brugger in Kehl am Rhein. Grund war die Veranstaltung „Süddeutsche Meisterschaft im Handbike”.
Nach dem Warmfahren abseits der Strecke, wurden die Akteure mit dem Polizeimotorrad vom Parkplatz zum Rundkurs begleitet. Die Strecke stand zunächst für 2 Besichtigungsrunden zur Verfügung.
Pünktlich um 14 Uhr wurde dann das Rennen gestartet. Die Konkurrenten fuhren allesamt los wie die Feuerwehr, Bernd Kohler musste sich gleich zu Beginn wieder hinten einreihen. Thomas Epting war zunächst vorne mit dabei, ebenso wie Dominik Brugger. Thomas konnte das Tempo allerdings nicht lange halten und musste die Spitze ziehen lassen. Inzwischen hatte Bernd seinen Rhythmus gefunden und konnte nach einigen Runden zu seinem Teamkollegen Thomas, der an diesem Tag eine Kamera am Bike montiert hatte, aufschließen und mit ihm eine Fahrgemeinschaft bilden. Etwa zur Hälfte des Rennens holten die Beiden dann Dominik Brugger ein, dem das Tempo irgendwann ebenfalls zu hoch geworden war, danach drehten die Drei einige Zeit gemeinsam ihre Runden. Der immer stärker werdende Wind forderte dann gegen Ende des Rennens seinen Tribut. Bei Bernd war die Luft raus und er musste die zwei Teamgefährten ziehen lassen. Wenig später war es dann auch bei Dominik soweit, auch seine Kräfte waren am Schwinden, so dass auch er nicht mehr mit Thomas mithalten konnte und zurückfiel.
Im Ziel und damit in der Ergebnisliste waren die Drei dann wieder vereint, natürlich getrennt durch den Zeitunterschied, der sich bis dahin noch angesammelt hatte.
Teamergebnis:
Platz 11 Thomas EptingPlatz 12 Dominik BruggerPlatz 13 Bernd Kohler07.04.2012, EHC Rennen - Rosenau in Frankreich

Am 07. April 2012 fand in Rosenau (F) das Saisonauftaktrennen des European Handbike Circuit (EHC) statt. Insgesamt gingen 208 Handbiker aus 23 Nationen an den Start.Markolf Neuske aus Esslingen-Sirnau (Team PRO ACTIV) belegte beim Rennen über 44 km in einer Zeit von 1:11:38 in der Kategorie MH2 den 23. Platz. Der 14,7 km lange, flache Rundkurs entlang des Rheins musste dreimal durchfahren werden.
Weiter geht die Saison mit einem Handbike Trophy Rennen am 12.05.2012 in Mannheim.
Weitere Informationen und Bilder unter www.handbike.neuske.de
Teamergebnis:
Platz 23 Markolf Neuske01.04.2012, Halbmarathon Freiburg

Am Sonntag 01. April bei kühlen aber sonnigen Temperaturen trafen sich die Handbiker Bernd Kohler aus Nufringen und Thomas Epting aus Hardt, beide vom ”Team PRO ACTIV/RSKV Tübingen”, auf dem Messegelände in Freiburg, um am Freiburger Halbmarathon teilzunehmen. Um 11 Uhr fiel für beide der Startschuss für den ersten Wettkampf in diesem Jahr.
Die ersten Kilometer waren überwiegend ansteigend. Während Thomas sofort am Renngeschehen teilnehmen konnte, dauerte es bei Bernd eine ganze Weile, bis er sich wieder an das Renntempo gewöhnt hatte. Er konnte danach auch wieder mehrere Fahrer einholen und sogar nach einigen Kilometern zu der Gruppe mit Thomas Epting aufschließen.
Als der Kurs dann etwas flacher und kurviger wurde, verlor Bernd den Kontakt zu der Gruppe allerdings wieder. Wenig später fiel diese komplett auseinander, sodass beide Teamfahrer ohne Mitstreiter versuchten, das Beste aus der Situation zu machen und den Wettlauf gegen die Zeit, durch die kurvige Innenstadt von Freiburg, so gut als möglich abzuschließen.
Die Orientierung war in der Innenstadt nicht immer ganz einfach, da es den Streckenposten teilweise noch etwas zu kalt war und sie die Hände lieber in den Hosentaschen wärmten als die Richtung anzuzeigen. So kam es bei manchem Biker wegen mangelnder Streckenkenntnis und fehlender Handzeichen manchmal mal fast zum Stillstand oder gar zum Abbiegen in die falsche Richtung.
Teamergebnis:
Platz 14 Thomas EptingPlatz 17 Bernd Kohler
22.03. - 01.04.2012, Weltcupfinale Vuokatti (Finnland)

Meine ganze Saison ist noch viel besser verlaufen, als ich mir jemals hätte erträumen können. Begonnen hat alles mit meinem ersten Podestplatz im Weltcup im Langlaufsprint in Norwegen im vergangenen Dezember. Danach kamen fünf Podiumsplatzierungen bei den Weltcups in den USA. Darunter mein erster Weltcupsieg im Biathlon. Zum Abschluss der Saison stand dann Ende März das Weltcupfinale in Vuokatti an.
Ich bin mit dem Ziel meinen Podiumsplatz im Langlauf Gesamtweltcup zu halten nach Finnland geflogen. Meine Langlaufrennen liefen zum Teil leider nicht wie erhofft, da ich zu Beginn einfach nicht in die Gänge gekommen bin. Daher schaffte ich beim Langlauf Sprint nur einen siebten Platz und in der langen Distanz einen fünften. Zum Abschluss der Langlaufwettkämpfe ging es dann aber wieder bergauf und ich erreichte den vierten Platz in der Langlauf Mittelstrecke. Bei der anwesenden starken Konkurrenz eine wirklich gute Platzierung. So konnte ich mein Ziel erreichen und wurde Zweite im Langlauf Gesamtweltcup hinter der Norwegerin Mariann Marthinsen und vor der Russin Svetlana Konovalova.
Im zweiten Teil des Weltcups fanden die Biathlonwettkämpfe statt. Zuerst war der lange Biathlon über 12,5 km mit viermal Schießen dran. Das war mein Tag. Ich fühlte mich richtig gut, meine Ski waren top und ich schoss nur einmal daneben. Das hieß am Ende Platz eins für mich. Unglaublich, dass ich meinen Erfolg aus den USA in Finnland wiederholen konnte, vor allem weil hier wirklich fast die ganze Weltspitze am Start war. In den nächsten zwei Rennen ging mir dann etwas die Puste aus und ich landete jeweils auf dem vierten Platz im Sprint und in der Verfolgung. Aber dank meines Sieges schaffte ich es auch im Biathlon im Gesamtweltcup meinen Podiumsplatz zu halten und wurde Dritte.Das war eine wirklich erfolgreiche Saison, die riesig Spaß gemacht hat!
07. - 19.12.2011, Weltcup Sjusjoen (Norwegen)

Vom 07.12.-19.12.11 fand der erste Weltcup der neuen Saison in Norwegen statt. Anders als sonst haben wir dieses Mal nicht in einem Hotel gewohnt, sondern in einer Ferienhütte. Wie sich gezeigt hat, war das eine wunderbare Variante, um vom stressigen Wettkampfalltag abzuschalten und als Mannschaft enger zusammen zu wachsen. Jeden Abend haben wir uns in der Küche versammelt und unser Essen gekocht, danach fanden regelmäßig „Kniffel” und „Herzl” Marathons statt. Aber vor allem auch sportlich war der Weltcup für mich ein voller Erfolg. Zum ersten Mal habe ich alle Rennen während eines Weltcups bestritten. Eine gute Entscheidung, denn ich habe alle sieben Wettkämpfe mit guten Resultaten beenden können.
Begonnen hat der Weltcup mit drei Biathlon Wettkämpfen. Dabei landete ich beim Sprint über 6 km und den darauffolgenden Verfolger über 10 km auf dem 6. Platz. Nach einem Ruhetag stand der lange Biathlon über 12,5 km an. Das bedeutet viermal Schießen. Da ich nach den ersten drei Serien erst einen Fehler geschossen hatte, lag ich sehr gut im Rennen, aber leider hatte ich dann einen kleinen Aussetzer beim letzten Schießen, worauf ich drei Fehler schoss. Aber trotzdem konnte ich einen guten 5. Platz erreichen.
Danach standen noch vier Langlauf Wettkämpfe an. Die Langstrecke über 12 km beendete ich auf Rang 6. Anschließend fand eine Premiere für alle statt. Ein neues Wettkampfformat wurde getestet, die Mixed Staffel. Deutschland ging mit zwei Staffeln an den Start. Deutschland 1 schaffte einen Platz auf das Treppchen, während ich in der Staffel Deutschland 2 zusammen mit Martin Fleig, Vivian Hösch und Nicole Hofmann an den Start ging. Wir landeten nach einem langen Kampf mit den Japanern auf dem sechsten Platz. Es war eine tolle Erfahrung und hat wahnsinnigen Spaß gemacht.
Dann kam mein großer Tag, der Sprintwettkampf über 600m. Normalerweise zähle ich den Sprint nicht zu meinen Paradedisziplinen, das hat sich mit diesem Tag aber geändert. Ich kam sehr gut durch den Prolog und qualifizierte mich für das Halbfinale. Ab da geht es Frau gegen Frau. Hier wurde ich zweite hinter Andrea Eskau und schaffte es ins Finale. Wie auch im Halbfinale starten da die besten vier Frauen gegeneinander. Ich lag bis kurz vor dem Ziel auf dem zweiten Platz, leider hatte ich dann eine kleine Kollision mit der Kanadischen Schlittenfahrerin Colette Bourgonje und war nun auf Platz drei. Diesen konnte ich bis ins Ziel verteidigen. So kam ich zu meiner ersten Podestplatzierung im Weltcup. Am letzten Tag stand dann noch die Mittelstrecke über 5 km an, bei der ich bei traumhaften Bedingungen auf dem 6. Platz landete.
Insgesamt ein sehr erfolgreicher Weltcup für mich, da ich im Vergleich zum letzten Jahr noch mal meinen Rückstand auf die Weltspitze verringern und dies mit meiner ersten Podestplatzierung bestätigen konnte. Es waren unvergessliche zwei Wochen in einer wunderschönen Winterlandschaft!
09.10.2011, HCT Rennen - 11. Internationaler Rollstuhlmarathon Heidelberg

Als wir am Morgen Richtung Heidelberg losfahren ist es klar und kalt. 5°C ich habe vorsichtshalber alle meine warmen Fahrklamotten eingepackt und will mich dann vor Ort entscheiden was alles notwendig ist um einigermaßen warm durch den Tag zu kommen. Allerdings kalt und trocken ist immer noch besser als kalt und nass, wie in den letzten Tagen.
Ich fühle mich etwas müde, Berlin steckt mir noch in den Knochen, aber ich hoffe, wie bereits schon 3 x zuvor in Heidelberg, eine Zeit um die 1:30 Sd. Fahren zu können.
Vom Start weg verläuft alles sehr gut, ich kann mich in einer großen Gruppe halten. Kurz vor Neckargmünd lässt mein Vordermann eine immer größer werdende Lücke, die Nachfolgenden überholen mit hohem Tempo und bis ich dann ebenfalls Fahrt aufgenommen habe, ist die Gruppe so weit weg, dass ich die Lücke nicht mehr schließen kann. Im Rückspiegel kann ich erkennen, dass nach einem größeren Abstand einige Fahrer folgen. Ich entscheide auf diese zu warten. Doch schon nach der Überquerung des Neckars an einem leichten Anstieg kann ich auch diesen Fahrern nicht mehr folgen, irgendwie bin ich im Augenblick ausgebrannt. Ich versuche ein mir angenehmes Tempo aufzunehmen um zu erholen. Wenige Minuten später ist der Anstieg vorbei und es kommt auch schon die nächste Gruppe. Jetzt zählt nur eines, ich muss unbedingt versuchen Kontakt zu halten, was mir auch gelingt! Im Windschatten kann ich meine Erholungsfase fortsetzen. Kurz vor Abschluss der ersten Runde können wir sogar meine zuletzt verlorene Gruppe einholen und mit überaus flotter Fahrt in die 2. Runde starten. Mein Zustand hat sich soweit wieder normalisiert, so dass ich in der Lage bin auch Attacken mitzugehen und mich im vorderen Bereich der Gruppe zu halten. Kurz vor Ende fahren wir wieder mal auf meinen Team- und Trainingskollegen Bernd Kohler auf, der zwischenzeitlich bis zu 2 Minuten vor mir gelegen hat. Die letzten Kilometer sind wir fast immer mit 35 km/h unterwegs. Ich hoffe auf ein gutes Ergebnis. Im Zielsprint kann ich Bernd nicht halten, aber immerhin werde ich 3. unserer Gruppe, wenige Zentimeter hinter Bernd aber mit derselben Zeit. So schnell war ich noch gar nie!
--Persönliche Bestleistung!! Super!!
Meine Marathonzeit = 1:22:06 Die Endzeit nach 46 Km = 1:28:01 Std., über 1 Minute schneller als 2009. Jetzt bin ich richtig froh, dass das so gut geklappt hat und dass das letzte Rennen der Saison bewältigt ist.
Teamergebnis:
Platz 36 Markolf NeuskePlatz 55 Hans Albert Werkmann
Platz 63 Thomas Epting
Platz 82 Bernd Kohler
Platz 83 Karl-Heinz Bauknecht
02.10.2011, HCT Rennen - 14. Köln Marathon

Am Start für das PRO ACTIV Handbiketeam ist Andreas Künkler, der im letzten Rennen in Berlin aus gesundheitlichen Gründen nicht starten konnte. Heute möchte er auf der neuen Strecke zeigen, dass er noch was drauf hat: Sein Ziel galt unter 80 Minuten die Ziellinie zu überqueren. Der Veranstalter hatte eine kurze Stecke zum warm Fahren abgesperrt. Hier tummelte sich die Meute und es galt Vorsicht, um nicht mit einem der anderen Athleten oder mit einem Pkw, dessen Fahrer die Sperrung ignorierte, zusammen zu stoßen. 10:40 Uhr war Treffpunkt und das komplette Fahrerfeld wurde von Dieter Schellenburg und seinen Helfern zum Start geführt. Das Wetter war hervorragend und die Zuschauer verbreiteten im Startbereich eine super Stimmung.
Der Start erfolgte pünktlich und die Strecke führte nach nur ein paar hundert Metern über dieTheodor-Heuss Brücke. Hier teilte sich die Meute schnell in mehrere Gruppen auf. Künkler hatte Kraft am Berg trainiert und konnte auf der Brücke gut mithalten. Bis Kilometer 5 führte die Strecke direkt am Rhein entlang, ein sehr schneller Streckenabschnitt. Im Niehler Hafen angekommen galt es den ersten U-Turn unfallfrei zu überstehen. U-Turn ist eine 180° Wende und nicht jeder ist geübt diesen Turn in einem Zug zu durchfahren, aber alles ging gut. Jetzt 9 Kilometer wieder zurück am Rhein entlang. Immer wieder wurden Attacken gefahren, um die Gruppe zu verkleinern - der Plan ging nicht auf. Hartnäckig hielten sich alle auf ihren Plätzen, immerhin lag die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit über 35 Stundenkilometer. Bei Kilometer 16 folgte der nächste U-Turn, auch dieser verlief ohne nennenswerte Berührungen ab. Bei Kilometer 19 bog das Feld in die Kölner Innenstadt ab. Die Strecke hatte jetzt viele Kurven und der Fahrbahnbelag wechselte von Teer hin und wieder auch auf Kopfsteinpflaster, jetzt viel leider auch die Durchschnittsgeschwindigkeit.
Künkler war erstaunt, wie gut er mithalten konnte. Kurz vor Kilometer 28 folgte der schwierigste U-Turn, hier mussten die Fahrer auf einer engen 2-spurigen Fahrbahn wenden. Nicht jeder kam hier in einem Zug rum, doch es standen Zuschauer zur Hilfe bereit. Künkler kam mit seinem Raptor 4you in einem Zug rum und konnte so den einen oder anderen Platz gut machen. In der nächsten Linkskurve kam es für Künkler zu einer folgenschweren Berührung mit einem Skater. Künkler hatte den letzten Platz in der Gruppe mit eine paar Meter Abstand zum Vordermann und ein Skater zog ihm im Scheitelpunkt der Kurve direkt ins Vorderrad. Der Skater kam zu Sturz und verletzte sich an den Knien, Künkler verzögerte stark, um den Skater nicht zu überfahren. Beide konnten das Rennen wieder aufnehmen, doch für Künkler war die Gruppe jetzt außer Sichtweite. Den Rest der Strecke absolvierte Künkler nun als Einzelzeitfahren und spulte sein Programm ab. Hin und wieder war die Gruppe vor ihm wieder in Sichtweite, aber er konnte nicht wieder ran fahren. Kurz nach Kilometer 35 folgte der letzte U-Turn und jetzt galt es das Rennen nur noch zu Ende zu fahren. Mit einer Zeit von 01:19:46 erreichte Künkler Platz 12, er war mit seiner Leistung sehr zufrieden und freut sich jetzt auf das Abschlussrennen am nächsten Sonntag in Heidelberg.
Teamergebnis:
Platz 12 Andreas Künkler22.09.2011, 38. BMW Berlin-Marathon

Hans Albert Werkmann, Thomas Epting, Bernd Kohler und Karl-Heinz Bauknecht machen sich am Donnerstag, 22. Sept., zusammen mit Heidi Bauknecht und Andreas Jürgeleit als Betreuer, auf den Weg nach Berlin. Traditionell steht am letzten Wochenende im September der Berlin-Marathon im Rennkalender der Handbiker vom Team PRO ACTIV. Wie in den vergangenen Jahren, wollen wir wieder vom Hotel aus mit dem Bike zum Start fahren. Also werden die Fahrzeuge schon am Samstag aufgebaut, für das Rennen vorbereitet und bis zum nächsten Morgen in der Unterkunft Nähe des Olympiastadions untergestellt. Dies erspart uns das sehr frühe Aufstehen am nächsten Morgen.
Sonntag, 25. Sept. 2011 um 8:45 Uhr fällt für die Handbiker der Startschuss, Das bedeutet, Frühstück um 6:00 Uhr und um 7:00 Uhr Getränkeflasche in die Halterung und Einstieg ins Bike. Dann geht?s los. 11 Kilometer bis zum Start auf der Straße des 17. Juni. Um 8:15 muss der Startplatz eingenommen werden. Die letzten fast 30 Minuten stehen wir im Startblock, dann ist es endlich soweit. Mit beinahe 40 Stundenkilometern geht?s an der Siegessäule vorbei zum Ernst Reuter Platz und danach weiter ins Regierungsviertel.
Die Teamkollegen sind nicht auszumachen, so verbünde ich mich nach ca. 2 km mit 6 weiteren Mitstreitern zu einer Gruppe. Wir versuchten mit stetig wechselnder Führungsarbeit das Tempo so hoch wie möglich zu halten. Halbmarathonzeit 43:37 Minuten 29,02 Stundenkilometer schnell. Heute könnte im Ziel mal wieder eine Zeit von unter 1:30 Std. stehen.
Es gelingt uns immer wieder einzelne Biker oder Rennrollis zu überholen. Die Zusammenarbeit läuft hervorragend! Am Potsdamer Platz fahren wir auf den Teamkollegen Bernd Kohler auf, der zusammen mit 2 weiteren Fahrern unterwegs ist. Jetzt sind wir zu neunt unterwegs. Am Gandarmenmarkt versucht ein Fahrer sein Glück in der Flucht, weitere versuchen zu folgen. Die Gruppe löst sich auf, jeder versucht für sich den bestmöglichsten Platz heraus zu holen. Sprint durchs Brandenburger Tor - noch wenige Meter dann ist die Zieldurchfahrt da. Super ich hab?s geschafft.
1:27:05 Std. stehen später für mich in der Ergebnisliste. Eine tolle Zeit, die drittbeste Zeit, die ich je in Berlin gefahren bin! Gleich nach dem Ziel treffe ich meine Teamkollegen alle sind weitgehend zufrieden mit ihrer Leistung. Mit einigen Konkurrenten werden noch Erlebnisse vom Wettkampf ausgetauscht, bevor wir den Rückweg zum Hotel antreten, nochmals 11 Kilometer, gerade mal die richtige Länge um sich nach dem harten Wettkampf auszufahren.
Teamergebnis:
Platz 13 Hans Albert WerkmannPlatz 20 Thomas Epting
Platz 23 Bernd Kohler
Platz 24 Karl-Heinz Bauknecht
18.09.2011, Schweizer Meisterschaften

Die Straßen-Schweizer-Meisterschaften der Elite und U23 waren für Teilnehmer und Betreuer eine anstrengende Angelegenheit. Die Strecke von 17,5 Kilometern rund um den Sarnersee musste zweimal bewältigt werden. Die widrigen Wetterverhältnisse (sehr starker Regen) und die tiefen Temperaturen (maximal zehn Grad) forderten von den Athleten sehr großen Einsatz. Die Gamserin Anja Pucher meisterte die Aufgaben zur vollen Zufriedenheit. In der Elite kam sie als Dritte ins Ziel, in der Kategorie U23 wurde sie Schweizer Meisterin.
Teamergebnis:
Anja Pucher aus Gams gewinnt in der Kategorie U23 Gold und bei der Elite die Bronzemedaille.11.09.2011, NHC Rennen - Niedernhall

Früh am Morgen sind wir losgefahren, als die gesamte Nachbarschaft noch geschlafen hat. Wir konnten uns einen Parkplatz direkt vorm Solebad in Niedernhall aussuchen. Von unseren PRO ACTIV Teamkollegen konnte ich Dominik Brugger, Karl-Heinz Bauknecht, Hans-Albert Werkmann, Thomas Epting und Bernd Kohler begrüßen.
Nach dem obligatorischen Aufwärmen auf der Rolle bin ich mit einem frischen Trikot an den Start gerollt und habe mich in der 2. Startreihe neben dem späteren Sieger Torsten Purschke einsortiert.
Die Tempoverschärfung der Spitzengruppe am ersten Anstieg konnte ich noch mitgehen. Bis zur ersten Wende bei km 11 hat die Verfolgergruppe aufgeschlossen. Die nächste Attacke nach der Wende war dann zu viel für mich und ich musste zu den drei Führenden abreisen lassen. Aus unserer 5er Gruppe verabschiedete sich kurz vor Schluss der Schweizer Markus Freda mit einem Plattfuß. Jürgen Döringer hat sich beim Rennen geschont und konnte den Sprint der Gruppe gewinnen. Ich kam auf Platz 2 in der Kategorie MH2 in einer Zeit von 1:15:27 Stunden mit 3:30 Minuten Rückstand auf den Tagessieger. Durch diese Platzierung konnte ich Rang 3 in der Gesamtwertung behaupten und durfte bei der anschließenden NHC Siegerehrung neben Tobias Knecht und Peter Tegelbeckers auf dem Podium stehen.
Teamergebnis:
Platz 2 Markolf NeuskePlatz 13 Dominik Brugger
Platz 14 Hans-Albert Werkmann
Platz 18 Thomas Epting
Platz 19 Karl-Heinz Bauknecht
Platz 20 Bernd Kohler
04.09.2011, NHC Rennen - Fränkische Schweiz Marathon

Der Samstag war ein wunderschöner Spätsommertag mit 32 Grad. Wir jedoch sind im Auto Richtung Nürnberg gefahren statt im Garten zu sitzen und dem Gras beim Wachsen zuzuschauen. Die Startunterlagen gab es im Zielort Ebermannstadt, bis zu unserem Quartier hatten wir noch 15 Minuten Fahrzeit. Das Hotelzimmer direkt überm Supermarkt war sehr groß und absolut ruhig, ideal für einen erholsamen Schlaf.
Am Sonntagmorgen um 06:30 Uhr gab es ein Lunchpaket vom Hotel statt Frühstück. Aufgewärmt habe ich mich auf der Rolle vorm Getränkemarkt im Industriegebiet, bei Nieselregen und 17 Grad. Allen Befürchtungen zum Trotz war die Straße beim Rennen nur auf den auf den ersten 12 km nass. Wir hatten keinen Regen, es wurde immer sonniger und wärmer. Brigitte fuhr mit dem Auto zum Zielort - ein privater Shuttleservice hat große Vorteile.
Bei der Startaufstellung stand ich direkt hinter Tobias Fiedler und dem späteren Sieger Torsten Purschke. Angeführt von den beiden fuhren wir bis km 16 in einer 7er-Gruppe. Als das Tempo an einer Steigung kurz verschärft wurde, konnte ich nicht dranbleiben. Gemeinsam mit Frank Wirth bin ich das Rennen zu Ende gefahren. Trotz sehr guter Teamarbeit konnten wir an die drei Führenden nicht herankommen, dafür haben wir die hinter uns Fahrenden auf Distanz gehalten. An der letzten Abfahrt vor dem Ziel mit ca. 60 km/h konnte ich wegen der kleineren Übersetzung nicht mithalten und bin ganz knapp hinter Frank Wirth in sehr guten 1:12:10 Stunden ins Ziel gefahren.
Nach getaner Arbeit - Rennen fahren und Fotografieren - haben wir einen Teil vom Preisgeld in eine große, leckere Portion Spagettieis investiert.
Teamergebnis:
Platz 2 Markolf Neuske12. - 14.08.2011, Tour de Hessselberg

Im Bayrischen Gerolfingen fand am vergangenen Wochenende wieder die Tour de Hesselberg statt. Samstag und Sonntag fanden Wettbewerbe für Läufer, Radfahrer Inline-Skater und Rollstuhlfahrer statt. Bei dem am Sonntag ausgetragenen Handbike-Rennen über ca. 13 km nahm auch Karl-Heinz Bauknecht aus Schlaitdorf, der für das Team Pro Activ / RSKV Tübingen startet, teil. Bauknecht konnte am Anfang das Tempo noch mitgestalten, verlor dann allerdings zur Hälfte der Strecke den Kontakt zum späteren Sieger. Nach 22:50 Min. konnte er sich über Platz 2 freuen.
Teamergebnis:
Platz 2 Karl-Heinz Bauknecht06.08.2011, EHC Rennen - Lobbach (D)

Trotz der schlechten Wettervorhersage fanden 7 Athleten vom PRO ACTIV Handbiketeam den Weg nach Lobbach, um an dem deutschen EHC Rennen teilzunehmen. Es hatte sich ein hochkarätiges Starterfeld mit 135 Athleten aus 8 Nationen angemeldet. Die Strecke war ein Rundkurs mit einer Länge von 5,3 Kilometern und einer heftigen Steigung von durchschnittlich 8%. Nach der Steigung kam eine kurze knackige Abfahrt mit 13% Gefälle gefolgt von einer 90° Kurve, welche von den Organisatoren mit großen Heuballen abgesichert war. Das Ganze mussten die Athleten 7-mal umfahren.
Der Start der Klasse MH3 erfolgte pünktlich und Dominik Brugger stand als einziger Fahrer vom PRO ACTIV Handbiketeam in dieser Klasse am Start. In den ersten beiden Runden hatte Dominik mit der hohen Luftfeuchtigkeit und der Hitze zu kämpfen. Nach einem kurzen aber heftigen Gewitter kam er besser zurecht und fand seinen Rhythmus. Die Kurve nach der Abfahrt galt es jetzt bei dem nassen Asphalt langsamer zu fahren, um in der 90° Kurve nicht in Kontakt mit den aufgestellten Heuballen zu kommen. Den größten Teil des Rennens fuhr Dominik alleine. Er konnte aber in der letzten Runde noch einige Plätze gut machen, sodass es am Ende für einen hervorragenden 22. Platz reichte.
In der Klasse MH 2 nahmen 6 Fahrer vom PRO ACTIV Handbiketeam in der Startaufstellung ihre Startplätze ein. Markolf Neuske, Hans-Albert Werkmann, Karl-Heinz Bauknecht, Bernd Kohler, Thomas Epting und in der letzten Startreihe Andreas Künkler, der noch mal in die Tiefgarage musste und deshalb etwas spät dran war. Der Startschuss erfolgte pünktlich und die erste Startreihe zog los, mit dabei Markolf Neuske. In den Reihen danach kamen mehrere Bikes zu dicht aneinander und verhakten sich. Es entstand ein völliges Chaos und Helfer mussten die Bikes trennen. Karl-Heinz konnte ohne Probleme an den verhakten Bikes vorbeifahren und sein Rennen aufnehmen. Hans-Albert hatte Pech und berührte mit seinem Bike den Metallhaufen, Er bemerkte sofort, dass mit seinem Bike etwas nicht stimmte, denn er gab alles, was ging, kam aber nicht wirklich von der Stelle. Erst am Wendepunkt wurde klar, dass seinem Hinterrad langsam die Luft ausging. Bernd, Thomas und Andreas mussten warten bis der Haufen sich ein wenig aufgelöst hatte und versuchten dann gemeinsam eine Gruppe zu bilden. Doch Thomas war an diesem Wochenende so stark, dass ihm die anderen beiden nicht folgen konnten. Auch Markolf war an diesem Wochenende so gut drauf, dass er in der Verfolgergruppe mitfahren konnte. Bernd und Andreas schlossen zu Karl-Heinz auf und beim nächsten Anstieg fuhr jeder für sich. Am Ende belegte Markolf mit 7 gefahrenen Runden einen hervorragenden 13. Platz. Mit 6 gefahrenen Runden belegte Thomas den 27. und Andreas den 28. Platz. Gefolgt vom Karl-Heinz auf dem 33., Bernd auf dem 36. und Hans-Albert den 39. Platz mit 5 gefahrenen Runden.
Ein dickes Lob geht an den HSC Reichartshausen 08 und an die Manfred-Sauer-Stiftung. Sie haben beide ein tolles Rennen mit einem hervorragenden Rahmenprogramm auf die Beine gestellt.
Teamergebnis:
Platzierungen MH 3:Platz 22 Dominik Brugger
Platzierungen MH 2:
Platz 13 Markolf Neuske
Platz 27 Thomas Epting
Platz 28 Andreas Künkler
Platz 33 Karl-Heinz Bauknecht
Platz 36 Bernd Kohler
Platz 39 Hans-Albert Werkmann
15.07.2011, Deutsche Meisterschaft in Holzkirchen

Bei der Anreise zum Einzelzeitfahren blieben wir mit dem Bus auf einer erst kürzlich gedüngten Wiese beim Umkehren stecken. Nachdem der mit dem Auto separat angereiste Hans-Albert Werkmann die Rettung in Form eines Bauern mit Zugmaschine organisiert hatte konnte es - gerade noch pünktlich - mit dem Einzelzeitfahren losgehen. Dies war das erste Einzelzeitfahren für mich und auf der ersten Runde konnte ich die beiden vor mir gestarteten Fahrer überholen. Auf dem 7 km langen Rundkurs ging es erst auf einer Landstraße leicht bergab und dann über Feldwege und zwei kurze Steigungen zurück zum Ausgangspunkt. Insgesamt war das Zeitfahren auf drei Runden angelegt. In der zweiten Runde verlor ich den linken Handgriff und in der letzten Runde verpasste ich die Abfahrt ins Ziel und verlor dadurch ärgerlicherweise 1-2 Minuten. Fazit: Total chaotischer Tag. Es kann nur besser werden.
Ein Bericht von Anja Wicker
Kurz entschlossen habe ich meine Handbikesaison um ein Rennen verlängert. Denn am vergangenen Wochenende fanden in Holzkirchen bei München die Deutschen Handbike Meisterschaften statt. Da das Einzelzeitfahren beim Europacup in Elzach so gut lief, wollte ich mir das von den Deutschen Meisterschaften nicht entgehen lassen. Es galt einen 7 km Rundkurs zweimal zu bewältigen. Das Starterfeld bei den Frauen war mit acht Teilnehmerinnen recht groß. Das bedeutete alles geben, zusätzlich wollte ich mich besonders anstrengen, weil mein persönlicher Münchner Fanclub zu diesem Wettkampf kam. Durch diese extra Motivation am Streckenrand schaffte ich es auf den dritten Platz, hinter Dorothee Vieth und Andrea Eskau (auch wenn die offizielle Ergebnisliste des DBS als dritte ”Frau” Torben Bröer nennt). Alles in allem eine gute Entscheidung doch noch in Holzkirchen an den Start zu gehen!
Teamergebnis:
Männer:Platz 11 Hans-Albert Werkmann
Platz 17 Thomas Epting
Platz 19 Dominik Brugger
Platz 21 Bernd Kohler
Frauen:
Platz 3 Anja Wicker
Platz 8 Anja Pucher
28.06.2011, Demolauf bei Jugend trainiert für Olympia in Pliezhausen

Wie schon in den vergangenen Jahren, waren wir auch in diesem Jahr auf dem Sportgelände in Pliezhausen. Wieder hatte uns die Organisation „BhN” - (Behinderte helfen Nichtbehinderten) zu dieser Veranstaltung eingeladen und gebeten einen Demolauf durchzuführen. Ca. 1.500 Grundschüler aus Schulen der Kreise Reutlingen und Tübingen traten an diesem ersten von 3 Wettkampftagen des 40. »Jugend trainiert für Olympia«-Kreisfinales an, um einen Sieger zu finden.
Über die gesamte Veranstaltungsdauer haben Andreas Jürgeleit aus Pfullingen zusammen mit Karl-Heinz Bauknecht aus Schlaitdorf einen Rollstuhl-Hindernisparcours betreut. Unzählige Schüler wollten unbedingt einmal mit dem Rollstuhl über diese Hindernisse fahren. Die Kids gönnten den Betreuern fast keine Pause. Hans Albert Werkmann aus Mössingen, Thomas Epting aus Balingen, Bernd Kohler aus Nufringen und Dominik Brugger aus Tübingen (alles ebenfalls Rollstuhlfahrer) fanden sich dann gegen 14 Uhr ebenfalls auf dem Sportplatz ein. Wir hatten versprochen, wie bereits in den vergangenen Jahren ein Demorennen zu veranstalten. Über 1.000 Zuschauer haben wir nicht jeden Tag!
Nachdem die Rennbikes aufgebaut waren wurden wir sofort umringt und mit Fragen überhäuft! Dem vielfachen Wunsch nach einer Probefahrt konnten wir jedoch nicht nachkommen. Berührungsängste von Seiten der Jugendlichen waren an keiner Stelle vorhanden! Zum Abschluss der Wettkämpfe fand dann unser Demo-Rennen statt. Die Anfeuerungsrufe stellten einen Höllen-Lärm dar. Im Anschluss an den Lauf gab`s dann noch eine gemeinsame Runde mit den Kids. Aber alle waren voll begeistert! Wir erhielten ein großes Dankeschön, sowie eine Einladung, doch bitteschön im nächsten Jahr wieder zu kommen.
Teamergebnis:
Platz 1 Hans Albert WerkmannPlatz 2 Dominik Brugger
Platz 3 Bernd Kohler
Platz 4 Thomas Epting
Platz 5 Andreas Jürgeleit
Platz 6 Karl-Heinz Bauknecht
18.06.2011, EHC Rennen - Louny (CZ)

Hans-Albert Werkmann, Thomas Epting und ich vom Handbiketeam PRO ACTIV machten uns Freitag morgens mit dem Team-Bus auf den Weg nach Louny. Übernachtet haben wir im Hotel Sirak in Most, wo wir von lauter Partymusik empfangen wurden. Die Tschechen können wirklich laut und lange feiern! Dank Ohrstöpsel und geschlossenem Fenster konnten wir uns trotzdem etwas von der langen Anreise erholen.
Nach ausgiebigem Frühstück ging es zum Start nach Louny. Um 10 Uhr 40 startete ich ins Zeitfahren. Nach einer kurzen Abfahrt ging es gleich den ersten Anstieg hoch, genau richtig zum warm werden. Bis zur Wende war die Strecke flach oder abfallend, so dass es mit hohem Tempo weiter ging. Nach Abfahrten folgen bekanntlich Anstiege und so wurde es nach der Wende immer steiler und ich wurde von den ersten Konkurrenten überholt. Als am steilsten Abschnitt der spätere Sieger der H2 Klasse Walter Ablinger an mir vorbei flog, verstand ich die Welt nicht mehr. Im Ziel belegte ich Platz 23 in 0:34:22.
Zum Mittag gab es Gulasch und ein Schläfchen im Team-Bus. Da die Klassen getrennt starteten, hatte das Team Gelegenheit die Rennen der Frauen und der Klasse MH1 anzuschauen. Um 16 Uhr 50 ging die Klasse MH2 auf die Strecke. Der Wind hatte stark aufgefrischt, was die Sache nicht einfacher machte. Die 2 km Runde hielt einige Schwierigkeiten bereit. 2 Anstiege, tiefe Krater und Schachtdeckel in der Straße und eine scharfe Zielkurve. Ich fuhr mein Rennen in abwechselnder Begleitung. Vom Führenden Walter Ablinger wurde ich 3 mal überrundet. Am Ende war es der 18. Platz.
Zum Abschluss der super organisierten Veranstaltung gab es eine große Siegerehrung am Festplatz und ein Buffet, um die leeren Speicher wieder aufzufüllen.
Teamergebnis:
Zeitfahren MH2:Platz 14 Neuske Markolf
Platz 19 Hans-Albert Werkmann
Platz 21 Thomas Epting
Straßenrennen MH2:
Platz 13 Hans-Albert Werkmann
Platz 17 Thomas Epting
Platz 18 Bernd Kohler
Platz 25 Neuske Markolf
05.06.2011, HCT Rennen - Görlitz

Auch an diesem Wochenende fanden gleich 2 Rennen statt, EHC in der Schweiz und die HCT in Görlitz. In diesem Jahr erstmals mit dabei der Europamarathon Görlitz-Zgorzelec, ein Rennen in zwei Ländern - Deutschland und Polen. Der Europamarathon ist eine sehr anspruchsvolle Strecke mit immerhin 250 Hm auf einer Strecke von 42,195 km. Ein Umstand der leider zur Folge hat, dass zu viele Fahrer Respekt vor der Strecke haben und hier nicht starten. Am Start für das Team PRO ACTIV ist Andreas Künkler der in diesem Jahr bei allen Rennen der HCT Serie starten möchte. Das Wetter an diesem Wochenende ist traumhaft, strahlend blauer Himmel bei 28°C sind die besten Vorraussetzungen für ein schönes Rennen. Der Start erfolgt pünktlich und Andreas kommt gut weg, er kann in einer sechsköpfigen Gruppe gute Führungsarbeit leisten und die Gruppe motivieren das Tempo hoch zu halten. Zwei der sechs Athleten können nicht mithalten und fallen schon nach wenigen Kilometern raus. Die Streckenführung ist übersichtlich, lediglich die teils sehr tiefen Kanaldeckel sind störend und sollten für das nächste Mal eventuell mit Signalfarbe markiert werden. Die Gruppe arbeitet sehr gut zusammen und erreicht auf den Abfahrten die Marke mit 70 km/h spielend. Die darauffolgenden Anstiege sind Kräfte zehrend aber Andreas hatte sich seine Kraft gut eingeteilt und konnte so als erster seiner Gruppe das Ziel erreichen. Am Ende waren es 250 Höhenmeter, für eine Marathonstrecke recht viel, die Zeit von 01:34:12 reichte für Platz 7.
Teamergebnis:
Platz 7 Andreas Künkler03.06.2011, EHC Rennen - Recherswill & Oensingen in der Schweiz

03.06.2011 - 2. EHC ITT-Rennen in Recherswil (CH)
Platz 27 in der Kategorie MH2 in einer Zeit von 19:11 Minuten beim Einzelzeitfahren über 10km.
Am Donnerstag bin ich bereits angereist und habe in der Dämmerung erst mit dem Auto die Zeitfahrstrecke abgefahren und anschließend mit dem Bike - mit Fahne und rundum Beleuchtung.Im Hotel gab es am Freitag lecker Frühstücksbuffet, Bike durchschauen, Mittagsschlaf und ab zur Strecke - Unterlagen abholen. Nach erfolgreichem Bikecheck kam das Bike zum Warmfahren auf die Rolle. Pünktlich um 18:40 Uhr ging es auf den hügeligen Rundkurs. Meinen Puls konnte ich gleichmäßig hochhalten, die resultierende Wattzahl war nicht so überragend. Mit 14 Sekunden weniger hätte ich mich um 3 Plätze verbessern können, da bin ich die eine oder andere Kurve etwas zu zaghaft angefahren.
05.06.2011 - 3. EHC RR-Rennen in Oensingen (CH)
Platz 29 in der Kategorie MH2 in einer Zeit von 2:00:11 Stunden beim Straßenrennen über 70 km.
Heute war keine Anreise erforderlich, es waren keine 100 m bis zum Start- / Zielbereich.Nach dem Aufwärmen ging es nochmals zum Bikecheck. Um 16:30 Uhr fiel der Startschuss für das Rennen. Am Vorabend habe ich gerechnet: Wenn die schnellsten wie vor 2 Jahren mit ca. 2:00 Stunden ins Ziel kommen, dann darf ich jeder der fünf Runden nicht mehr als vier Minuten verlieren, um nicht überrundet zu werden. Aber es kam ganz anders. Was für ein Ritt. In der ersten Runde konnte ich noch in der Spitzengruppe mitfahren. Die nächsten zwei Runden sind wir zu dritt gefahren, die letzten beiden Runden zu sechst und die letzten Kilometer dann noch zu viert. Einen Kilometer vor dem Ziel musste ich abreisen lassen zur Gruppe beim letzten Überfahren der Bahnbrücke. Ich war völlig platt und habe auf den paar Metern noch 10 Sekunden verloren. Aber es war geschafft - ohne überrundet zu werden. Und das in einer Zeit von 2:00:11 Stunden. Diese Zeit war schneller als die Siegerzeiten von 2009 - hat diesmal gerade für den 29. Platz gereicht.
Teamergebnis:
Platzierungen Recherswil:Platz 27 Neuske Markolf
Platz 35 Werkmann Hans-Albert
Platz 39 Kohler Bernd
Platzierungen Oensingen:
Platz 29 Neuske Markolf
Platz 35 Werkmann Hans-Albert
Platz 37 Kohler Bernd
29.05.2011, HCT Rennen - Duisburg

Beim Rhein Ruhr Marathon in Duisburg startete nur Andreas Künkler, die anderen Athleten starteten beim Stuttgarter Zeitungslauf, der am selben Tag stattfand. Die Temperaturen kamen nicht so richtig aus dem Keller, aber wenigstens waren die Straßen trocken. Der Start verzögerte sich wie gewohnt. Als es dann endlich so weit war, war die Muskulatur bei Andreas so weit abgekühlt, dass er nicht vom Fleck kam. Andreas verlor Platz um Platz, selbst langsamere Fahrer zogen an ihm vorbei. Nach etwas über einem km wachten die Muskeln wieder auf und jetzt war harte Arbeit angesagt. Andreas musste die zuvor verlorenen Plätze wieder aufholen, es dauerte fast 9 km bis er auf eine größere Gruppe auflief und sich in dieser einen Platz erkämpfte. Ganz dumm lief es als kurz nach km 10 der vordere Fahrer irgendwie falsch abbog und der Rest der Gruppe hinterher zog. Erst als Gegenverkehr kam, merkte die Gruppe, dass sie von der Strecke abgekommen war. Jetzt links abgebogen, einen Streckenposten entdeckt und der zeigte der Gruppe die Richtung zurück auf die Strecke. Jetzt war die Gruppe zurück bei km 2! Tolle Sache, die man auf die Schläfrigkeit der Streckenposten zurückführen kann! Denn über die Hälfte aller gestarteten Athleten hatte entweder zu viel Kilometer gefahren oder waren schon nach kurzer Zeit bei km 30 und wurden dann disqualifiziert. Andreas hatte am Ende 49,8 km auf dem Tachometer und belegte Platz 14. Die Verantwortlichen des Marathons sollten hier doch Nacharbeit leisten und die Streckenposten besser auf die Handbiker vorbereiten. Den bei Tempo 30 und mehr muss man angezeigt bekommen, ob es rechts oder links weitergeht.
Teamergebnis:
Platz 14 Andreas Künkler29.05.2011, Stuttgarter Zeitungslauf Halbmarathon

7 Athleten vom Team PRO ACTIV / RSKV Tübingen befanden sich mit ihren Handbikes im Starterfeld zum „Toto Lotto Cup”, der im Rahmen des Stuttgarter Zeitung Laufes für die Rollstuhlfahrer ausgeschrieben war. Die Handbiker hatten die Halbmarathonstrecke, also 21,1 Kilometer zu fahren. Für die RSKVler ist es nahezu Pflicht, an der Veranstaltung teilzunehmen: Da es in Tübingen und Umgebung keine vergleichbare Veranstaltung gibt, an der Rollstuhlfahrer teilnehmen können, bestreiten sie hiermit aus eigener Sicht ihr Heimrennen, und da müssen die Aktiven einfach an den Start. Für Karl-Heinz Bauknecht aus Schlaitdorf war dies der 17. Start bei der 18. Auflage. Mit 25 Minuten Verspätung wurden die Rollis auf die Strecke geschickt. Mit Tempo 40 km/h ging's in anfänglich größeren Gruppen Richtung Innenstadt. Von Beginn an versuchen die Akteure sich als Gruppe zu formieren, um dann gemeinschaftlich mit wechselnder Führung im Windschatten Kräfte zu sparen. Anfänglich in einer größeren Gruppe, konnte Bauknecht dann in der Innenstadt mit seinen Trainings- und Teamkollegen, Bernd Kohler und Thomas Epting eine Arbeitsgemeinschaft bilden, bei der Bernd Kohler ab Kilometer 16 / 17 nicht mehr mithalten konnte. Bauknecht und Epting arbeiteten weiter gut zusammen, bevor Bauknecht nach dem letzten Anstieg bei Kilometer 20 einen entscheidenden Angriff startete und sich um ca. 10 Meter von Mitstreiter absetzen und diesen Vorsprung letztendlich auch ins Ziel retten konnte.
Teamergebnis:
Div. B:Platz 3 Markolf Neuske
Platz 7 Hans Albert Werkmann
Platz 10 Karl-Heinz Bauknecht
Platz 11 Thomas Epting
Platz 12 Bernd Kohler
Div. C:
Platz 7 Dominik Brugger
Div. Frauen:
Platz 1 Anja Wicker
21.05.2011, HCT Rennen - Mannheim

Beim Dämmermarathon in Mannheim starteten gleich 5 Athleten vom Team PRO ACTIV, mit dabei Bernd Kohler, Hans-Albert Werkmann, Andreas Künkler, Markolf Neuske und Thomas Epting. Der Start wurde pünktlich um 17:45 Uhr durchgeführt und Markolf konnte aus einer der hinteren Startreihen gleich Tempo machen und bis in eine größere Gruppe, in der sich auch Hans-Albert befand, vorfahren. Thomas machte seine Sache beim Start wie gewohnt gut, während es für Bernd und Andreas nicht so richtig rund lief. Sie wurden beide beim Start durchgereicht und Bernd merkte, dass dieser Tag nicht seiner war. Andreas gab alles und erkämpfte sich die verlorenen Plätze zurück. Die ersten Kilometer waren sehr schnell und verlangten von den Athleten volle Konzentration und das wurde Hans-Albert zum Verhängnis. Er wurde von einer Athletin aus der Schweiz bei Tempo über 30 km/h touchiert und hatte keine Chance dem Standbein eines Absperrgitters auszuweichen. Mit seinem rechten Hinterrad überfuhr er das Standbein und kam zum Sturz. Die linke Schulter geprellt, den Unterarm aufgeschürft, das neue Raptor hatte erste Kampfspuren und die Konkurrenz war entschwunden. Doch Hans-Albert kämpft weiter und bringt das Rennen mit Schmerzen zu Ende. Thomas Epting verlor bei km 15 den Anschluss zu seiner Gruppe, fuhr eine Weile alleine und wurde dann von eine größeren Gruppe eingeholt. Hier war auch Andreas und die beiden konnten das Tempo der Gruppe halten bis km 22 ein sogenannter U-Turn kam. Der Vordermann von Thomas bremste für die 180° Kehre so stark ab, dass Thomas mit seiner Beinstütze in sein Hinterrad kam und Thomas stürzte. Einige Helfer stellten ihn wieder auf, aber auch hier war die Konkurrenz teilweise schon entschwunden. In einer Vierer-Gruppe brachte Thomas das Rennen zu Ende. Andreas kam gut durch die Kehre und konnte in der verkleinerten Gruppe gut Tempo machen und nach der letzten Brückenüberquerung wollte er als Erster der Gruppe die Ziellinie überqueren, was er auch schaffte. Für Bernd verlief das Rennen eher mäßig ohne Highlights. Er schaffte den Schnitt nicht über 25 km/h zu bringen und sein Chip funktionierte leider nicht, es war wohl nicht sein Tag. Nächste Woche läuft es bestimmt wieder besser.
Teamergebnis:
Platz 13 Markolf NeuskePlatz 19 Hans Albert Werkmann
Platz 20 Andreas Künkler
Platz 27 Thomas Epting
08.05.2011, HCT Rennen - Düsseldorf

Mit am Start Andreas Künkler vom Team PRO ACTIV. Der Start wird pünktlich durchgeführtund die Athleten und Athletinnen werden die ersten 3,2 km von einem Führungsfahrzeugeingebremst. Nach der 180° Kurve wird das Rennen dann frei gegeben. Leider hatKünkler in dieser Kurve vor sich ein stark abgebremstes Bike auf der Ideallinie und mussselbst sein Tempo weiter verringern. An diesem Tag haben die Athleten viel gegen den Wind zu kurbeln, umso schwerer ist es, das Tempo auf der Gegengeraden wieder über die 30km/h Marke zu bringen. Künkler versucht noch einen anderen Athleten zu motivieren, ummit ihm zusammen wieder den Anschluss an die vorfahrende Gruppe zu finden. Leider findetdie Motivation kein Gehör und Künkler muss es alleine versuchen. Er kann einen Athletenaufsammeln der aus der Gruppe rausgeflogen ist, aber auch dieser Athlet hat nicht die Kraft im Wind zu fahren und so dient ihm Künkler weiter als Windschattengeber. Bald kommt eine 5-köpfige Gruppe in Sichtweite und Künkler kann aufschließen, aber in der darauf folgendenKurvendurchfahrt lenkt ihn ein Ordner auf den Gehweg weil ein Krankenwagen entgegenkommt. Hier muss Künkler auf die grobe Weise wieder runter vom Gehweg, um nicht allzu viel Geschwindigkeit zu verlieren - alles geht gut, nur der Rahmen bekommt eine Macke. Jetzt ist es mit dem Anschluss an die Gruppe vorbei und er versucht seine Durchschnittsgeschwindigkeit bis ins Ziel zu halten. Platz 16 mit einer Zeit von 01:28:19, im Rahmen seiner Möglichkeiten für ihn ein zufrieden stellendes Ergebnis. In zwei Wochen startet Künkler in Mannheim, neues Rennen - neues Glück.
Teamergebnis:
Platz 16 Andreas Künkler23.04.2011, EHC Rennen - Rosenau in Frankreich

Beim Saisonauftakt der EHC sind für das Team PRO ACTIV Markolf Neuske und Andreas Künkler mit ihren RAPTOR 4you´s am Start. Trotz der sommerlichen Temperaturen fährt sich Markolf auf seiner Trainingsrolle warm, Andreas nutzt die 14,7 km Rennstrecke und fährt sie einmal ab. Trotz einer Startaufstellung und das Aufrufen der einzelnen Athleten gibt es wieder Gerangel am Vorstart. Der Startschuss erfolgt pünktlich, doch jetzt wird die Hektik noch größer. In der Spur von Markolf bleibt ein Athlet stehen, Andreas kann rechts vorbeiziehen doch dann hat auch er Pech. Vor ihm platzt ein Reifen an einem Bike und das Bike wird langsamer, er kann leider nicht rausziehen und muss warten bis eine Lücke ensteht. Markolf kann vorbeiziehen und sich in einer schnellen Gruppe einsortieren. Für Andreas beginnt jetzt bedauerlicherweise ein 44 km Einzelzeitfahren, bei dem er nur noch 3 Fahrer überholen kann.
Die schnelle Gruppe von Markolf zerfällt bereits nach der ersten Wende und Markolf und 5 weitere Fahrer starten eine Aufholjagd auf die vor uns fahrende Gruppe mit Stephane Massard und Tobias Fiedler. Mit 10 Fahrern geht es dann zügig über die restlichen zwei Runden á 14,7 km und als es zum Zielsprint geht, ist Markolf direkt hinter Tobias Fiedler. Als Tobias nach links ausweichen muss und dabei eine Pylone mit dem Hinterrad einsammelt, nimmt Markolf den sicheren Weg ins Ziel.
Fazit: 01:11:38 für Markolf und 01:24:35 für Andreas. So schnell war Markolf noch nie und so langsam war Andreas noch nie in Rosenau.
Teamergebnis:
Platz 24 Markolf NeuskePlatz 50 Andreas Künkler
03.04.2011, Halbmarathon Freiburg & NHC Rennen - Baden-Würt. Meisterschaft in Kehl

Hans-Albert, Thomas u. ich hatten uns für einen Doppelstart an diesem herrlichen (26 C°) April Sonntag entschlossen. Um 11 Uhr war der Start in Freiburg. Zusammen mit Thomas startete ich aus der ersten Reihe. Gleich nach dem Start ging es ziemlich eng zur Sache. Da hab ich gleich mal einen Sprint hingelegt um dem größten Getümmel zu entkommen. Dabei hatte ich mich wohl übernommen und musste nach kurzer Zeit einen nach dem anderen vorbeiziehen lassen. Mit Sven Heinrich bildete ich dann eine Fahrgemeinschaft. Wir haben uns gut abgewechselt und bis auf einen kurzen Ausflug auf die Straßenbahntrasse fuhren wir das Rennen unspektakulär zu Ende, wobei ich gegen Sven als Kniebiker im Zielsprint keine Chance hatte. Am Ende war´s der 9. Platz.
Nach dem Zieleinlauf bei den Autos angekommen, befreite ich mit einem Passanten Thomas, der sich beim aussteigen aus dem Bike zwischen Kurbel u. Rahmen eingeklemmt hatte. Dann war schnelles Einpacken und mit Vollgas nach Kehl angesagt, da die Startnummernausgabe nur bis 13 Uhr 15 geöffnet war.
In Kehl konnten wir auf einem großen Parkplatz ausladen und auf das Rennen vorbereiten.Gemeinsam fuhr der ganze Pulk zur Rennstrecke, auf der zwei Aufwärmrunden und eine Einführungsrunde mit Führungswagen zum fliegenden Start erfolgten. In der Einführungsrunde ging es schon ordentlich zur Sache, so dass das Feld schon stark auseinandergezogen wurde. Die ersten paar Runden haben Thomas, Hans-Albert und ich Tempo gemacht. Die Strecke hatte im Gegensatz zu Freiburg einen sehr guten Belag, nur das viele Abbremsen und nach der Kurve wieder Beschleunigen war sehr kräftezehrend. Diese verließen mich dann auch in der 5 Runde, so dass ich bei den Teamkollegen abreißen ließ und mich bis kurz vor Schluss alleine ins Ziel kämpfte. Die 3 Überrundungen vom Sieger Tobias Knecht waren auch nicht gerade motivierend. In der vorletzten Runde hab ich mich an eine überholende Gruppe gehängt, kassierte diese in der nächsten Kurve wieder und musste mich diesen im Zielsprint wiederum geschlagen geben. Am Ende wurde es der 13/28 Rang.
13. - 27.02.2011, IPC Weltcupfinale im Skilanglauf und Biathlon

Die beiden Wochen vom 13.02. - 27.02.2011 habe ich im Bayerischen Wald verbracht. Ab 13.02. war ich für eine Woche im Trainingslager in Finsterau. Da in der Woche darauf sowieso das IPC Weltcupfinale dort stattfinden sollte, habe ich kurz entschlossen die Chance genutzt, eine Woche auf Schnee zu trainieren. Die Bedingungen waren bestens, da noch genügend Schnee für sehr gute Loipen vorhanden war. Zusätzlich konnte ich auch im Skistadion Biathlon trainieren. Für die tolle Unterstützung des SV Finsterau in dieser Trainingswoche möchte ich mich an dieser Stelle auch nochmals herzlich bedanken.
Ab 22.02. begannen dann die Wettbewerbe. Mein erster Einsatz war am 23.02. bei der Langlauf-Verfolgung. Nach einem 6. Platz im Prolog ging ich mit einem Rückstand von etwa einer Minute ins Rennen und konnte mich auf den 5. Platz verbessern. Das war meine bislang beste Platzierung im Weltcup.
Am 25.02. ging es an den ersten Biathlon-Wettkampf. Auch hier war wieder ein Prolog zu fahren, um sich für das Finale zu qualifizieren. Sowohl im Prolog als auch im Endlauf wurde ich vierte. Mit dieser Platzierung war ich natürlich sehr zufrieden. Allerdings hätte es beim Schießen besser laufen können. Zwei Schießfehler im Finale sind noch verbesserungswürdig.
Der nächste und zugleich letzte Wettbewerb war für mich am Sonntag. Beim Biathlon über 7,5 km gab es erstmals in dieser Woche Neuschnee und Nebel. Trotz dreier Schießfehler konnte ich dank guter Laufleistung wieder den vierten Platz erreichen. Somit konnte ich meine Leistung bei diesem Weltcup gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern und mein Ziel, die Kriterien zur Aufnahme in die Nationalmannschaft zu erfüllen, erreichen. Eine schöne Überraschung gab es dann noch zum Schluss des Weltcups, als mir der Teammanager der Nationalmannschaft mitteilte, dass ich vom Bundestrainer beim DBS für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft Ende März/Anfang April in Chanty Mansiysk/Russland vorgeschlagen werde. Das wird bestimmt ein tolles Erlebnis, über das ich dann demnächst hier berichten werde.
28. - 30.01.2011, Deutsche Meisterschaften in Ski Nordisch und Biathlon

Vom 28.01. - 30.01.2011 fanden in Finsterau die Deutschen Meisterschaften in Ski Nordisch und Biathlon statt. Die Meisterschaften wurden am Samstagabend mit dem Sprintwettkampf eröffnet. Bei den Frauen hieß das: 3x900m durch das mit Flutlicht beleuchtete Skistadion des SV Finsterau. Mit der Startnummer ”1” habe ich die Meisterschaften eröffnet und landete auf dem 2. Platz. Ein guter Start in neue Wettkampfsaison.
Am Samstag stand der Biathlon über 7,5 km an. Bei besten Bedingungen startete ich wieder mit der Nummer ”1'' in das Rennen. Die 2,5 km Runde, die es zu bewältigen galt, ist zwar sehr anspruchsvoll, aber dennoch macht sie viel Spaß. Das Schießen lief ganz gut, am Ende blieb nur eine von zehn Scheiben stehen. Mit einer guten Laufleistung landete ich, wie am Vorabend auch, wieder auf dem zweiten Rang.
Abends war im neuen Funktionsgebäude des Vereins die Siegerehrung der absolvierten Wettkämpfe. Nach den Ehrungen und einer kleinen Stärkung ging es für mich dann auch schnell ins Bett, schließlich stand ja noch ein Wettkampf vor der Tür.
Sonntags ging es nochmals zweimal um die 2,5km Runde. Am Ende landete ich auch hier wieder auf dem zweiten Rang. Erneut herrschten wunderbare Bedingungen, sowohl von der Strecke, als auch vom Wetter her. An dieser Stelle ein großes Lob und Dankeschön an alle Helfer und die Organisatoren.
Alles in Allem war es ein schönes und erfolgreiches Wochenende und ich freue mich auf die Süddeutschen Meisterschaften in Isny und vor allem auf das Weltcupfinale in drei Wochen, das wieder vom SV Finsterau ausgerichtet wird.




