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Boris Guentel - Er will den Weltrekord knacken

02.04.2017 // Sponsoring
Boris Guentel: Er will den Weltrekord knacken
Boris Guentel: Er will den Weltrekord knacken

Am Freitag, den 2. Juni 2017, startet in Ellenberg der Weltrekordversuch von Boris Guentel. Von Freitag bis Sonntag will der 54-jährige Rollstuhl-Sportler mit seinem RAZER Handbike 1010 Kilometer in weniger als 42 Stunden zurücklegen und damit den Weltrekord von Manfred Putz brechen. Der inzwischen verstorbene Österreicher erreichte 2013 das Ziel einer 1002 Kilometer langen Strecke nach nur 42 Stunden. Zwischen den Ortsteilen Ellenberg und Olpenitz wird ein zehn Kilometer langer Rundkurs abgesteckt, den Guentel insgesamt 101 Mal umrunden will. Der Titel habe für ihn aber nicht oberste Priorität. ”In erster Linie will ich mir selber beweisen, zu welchen Höchstleistungen ich als Mensch mit Behinderung fähig bin. Möchte aber auch anderen Menschen Mut machen, dass sie versuchen, schier unmöglich erscheinende Ziele zu erreichen. Natürlich freue ich mich, wenn ich am Ende einen neuen Weltrekord aufstellen kann, das ist doch klar”, so Guentel. ”Die letzten 76 Tage vor dem Start werde ich überwiegend in meinem Bike verbringen”, sagt Guentel, der nicht nur sich selbst auf den Tausend-Kilometer-Trip vorbereitet, sondern auch sein Liegebike in den letzten Monaten weiter optimiert hat. Neben technischen Verbesserungen, wurden auch einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen, wie zum Beispiel die Beleuchtungseinrichtung optimiert und zwei Meter hohe Stangen mit Signalfahnen montiert, die von einer Lichtquelle angestrahlt werden und rundum reflektieren. ”Schließlich bewege ich mich während des Rennens im öffentlichen Straßenverkehr und meine Sicherheit steht an erster Stelle”, betont Guentel. So wird auf der Ostseestraße, auf der das Rennen stattfindet, die Geschwindigkeit für Verkehrsteilnehmer auf 50km/h reduziert und es gilt ein Überholverbot.

Zahlreiche Radsportler aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich bereits angemeldet, Guentel auf der Strecke zu begleiten. Darüber hinaus werden auch motorisierte Begleitfahrzeuge im Einsatz sein und ein Physiotherapeut wird den Bike-Fahrer betreuen. Eine Stunde vor dem Start wird die Veranstaltung durch den Bürgermeister eröffnet. Danach wird die Bevölkerung die Möglichkeit haben, den Rekordfahrer im gemächlichen Tempo zur Startlinie zu begleiten, wo dann um Punkt 20 Uhr der Startschuss fällt. Guentel möchte, dass diese Veranstaltung ein Event für alle wird. Er möchte ein Stadtfest feiern, bei dem die Inklusion im Mittelpunkt steht. Auf dem angrenzenden Gelände der Firma Decom sind am Sonnabend, 3. Juni, Angebote für alle Interessierten vorbereitet. Von dort kann der Weltrekordversuch auch über Monitore verfolgt werden.

Mindestens zwei Drohnen sollen dafür im Einsatz sein. Die Besucher erwartet ein attraktives Rahmenprogramm, wie zum Beispiel Vorführungen verschiedener Sportarten, die man als Rollstuhlfahrer ausüben kann und ein Hindernis-Parcours, auf dem Interessierte die Möglichkeit nutzen können, sich in die Lage und Sichtweise eines Rollstuhlfahrers zu begeben. Für Kinder wird es unter anderem eine Hüpfburg, eine Schminkecke und Ponyreiten geben. Ortsansässige Vereine und Verbände sind aufgerufen, mit eigenen Ideen teilzunehmen und sich vorzustellen. Der Rollstuhl- Rapper ”Sittin' Bull” unterstützt die Challenge musikalisch.

Für Boris Guentel steht fest: ”Ich ziehe das wie geplant durch, egal bei welchem Wetter. Bei Regen wird der Rekord unwahrscheinlich, aber ich werde die volle Distanz fahren. Es wird ein taktisches Rennen, ich muss klug fahren, das heißt, meine Kräfte einteilen.” Insgesamt fallen für den Sportler rund 10.000 Euro Kosten an, von denen er knapp die Hälfte durch Sponsoren bereits realisieren konnte. Über weitere Sponsoren würde sich Boris Guentel sehr freuen. Wer Fragen hat, persönlich oder finanziell helfen möchte, findet weitere Infos unter www.guentel-handbike.de

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